Gottesfurcht

Ist der Angang der Erkenntnis


Habt Gerechtigkeit lieb, ihr Regenten auf Erden! Denket dem Höchsten nach in rechtschaffenden Sinn, und suchet ihn mit einfältigem Herzen! Denn er läßt sich finden von denen, so ihn nicht versuchen, und erscheint denen, die ihm nicht mißtrauen. Aber ruchloser Dunkel scheidet von Gott; und wenn die Strafe kommt, beweist sie, was jene für Narren gewesen sind.

Kapitel 1

Denn der heilige Geist, der ein Geist der Zucht ist, flieht die Falschen, und weicht von den Ruchlosen, und wird verscheucht, wenn Ungerechtigkeit ihm nahen will.

Kapitel 2

Denn es sind rohe Leute und sagen: "Es ist ein kurz und mühselig Ding um unser Leben; und wenn ein Mensch dahin ist, so ist's gar aus mit ihm.

Kapitel 3

Denn der Ungerechten Geschlecht nimmt ein böses Ende.

Kapitel 4

Aber die Leute, so es sehen, achten's nicht, und nehmen's nicht zu Herzen, daß die Heiligen Gottes in Gnade und Barmherzigkeit sind und daß er ein Aufsehen auf seine Auserwählten hat.

Kapitel 5

Aber die Gerechten werden ewiglich leben, und der Höchste ist ihr Lohn, und Gott sorgt für sie. Darum werden sie empfangen ein herrliches Reich und eine schöne Krone von der Hand des Höchsten. Denn er wird sie mit seiner Rechten beschirmen und mit seinem Arm verteidigen.

Kapitel 6

So höret nun, ihr Könige, und merket; lernet ihr Richter auf Erden; nehmet zu Ohren, die ihr über viele herrschet, die ihr euch erhebet über den Völkern! Denn euch ist die Obrigkeit gegeben von Gott, und die Gewalt vom Höchsten, welcher wird fragen, wie ihr handelt, und forschen, was ihr ordnet.

Kapitel 7

Denn es ist in ihr ein Geist, der verständig ist, heilig, einzig, mannigfaltig, fein, behend, durchdringend, rein, klar, sanft, freundlich, ernst, frei, wohltätig, leutselig, fest, gewiß, sicher; vermag alles, sieht alles und geht durch alle Geister, wie verständig, lauter, fein sie sind. Denn die Weisheit ist das Allerbehendeste; sie fährt und geht durch alles, so gar lauter ist sie. 

Kapitel 8

Hat aber jemand Gerechtigkeit lieb: ihre Arbeit ist eitel Tugend; denn sie lehrt Zucht, Klugheit, Gerechtigkeit und Stärke, welche das Allernützeste sind im Menschenleben.

Kapitel 9

O Gott meiner Väter und Herr aller Güte, der du alle Dinge durch dein Wort gemacht und den Menschen durch deine Weisheit bereitet hast, daß er herrschen sollte über die Kreatur, so von dir gemacht ist, daß er die Welt regieren sollte mit Heiligkeit und Gerechtigkeit, und mit rechtem Herzen richten, gib mir die Weisheit, die bei dir auf deinem Throne sitzt, und verwirf mich nicht aus deinen Kindern.

Kapitel 10

Aber die Weisheit errettet die aus aller Mühsal, so sich an sie halten. 

Kapitel 11

Aber du hast alles geordnet mit Maß, Zahl und Gewicht. Denn großes Vermögen ist allezeit bei dir, und wer kann der Macht deines Armes widerstehen? Denn die Welt ist vor dir wie ein Stäublein an der Waage und wie ein Tropfen des Morgentaus, der auf die Erde fällt. 

Kapitel 12

Denn es ist außer dir kein Gott, der du sorgest für alle, auf daß da beweisest, wie du nicht unrecht richtest. Es kann dir auch weder König noch Tyrann unter Augen treten für die, so du strafst. 

Kapitel 13

Aber die sind unselig und setzen ihre Hoffnung auf Totes.

Kapitel 14

Denn der Ungerechten Bosheit nimmt ein Ende.

Kapitel 15

Sie halten auch das menschliche Leben für einen Scherz und menschlichen Wandel für einen Jahrmarkt; geben vor, man müsse immerdar nach Gewinn streben, auch durch böses tun.

Kapitel 16

Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Gott Israels, welches alles heilt.

Kapitel 17

Und da sie meinten, ihre Sünden sollten verborgen und unter einer dunklen Decke vergessen sein.

Kapitel 18

Aber deine Heiligen hatten ein großes Licht

Kapitel 19

Schöpfer aller Dinge, du hast dein Volk allenthalben herrlich gemacht und geehrt, und hast sie nicht verachtet, sondern allezeit und an allen Orten ihnen beigestanden. 

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